Die Glockengasse in Köln

 
     
 

 
     
 

Die Glockengasse liegt im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord und hat eine lange Geschichte.

Die Straße ist zwar nur 376 Meter lang und zählt sicherlich nicht zu den wichtigsten Straßenzügen der Domstadt, neben den Einkaufsstraße Schildergasse und Hohe Straße zählt die Glockengasse aber zu den bekanntesten Straße hier am Rhein. Die meisten Leute denken bei diesem Straßenname direkt an das berühmte Parfümhaus, dessen Hausnummer 4711 (im Oktober 1796 vergeben) vor langer Zeit einmal den Firmennamen prägte.

Zur Zeit des ersten Weltkrieges siedelten sich mehrere Hotels und Theater, eine Synagoge und auch eine Polizeistation hier an und sorgten für regen Verkehr. Am östlichen Ende ist die Glockengasse die Verlängerung der Brückenstraße (ab Kreuzung Kolumbanstraße / Herzogstraße), wird dann nach Westen hin durch die Tunisstraße als ein Teil der Nord-Süd-Fahrt durchtrennt und endet schließlich an de Hämergasse. Und genau an diesem Ende befindet sich unser ebenso traditionelles Apartmenthaus mit der Hausnummer 68.

Die Glockengasse ist sehr gut mit der Kölner Stadtbahn erreichbar, die Haltestelle Appellhofplatz liegt in unmittelbarer Nähe. Aber auch zum Neumarkt, hier fahren noch weitere Stadtbahnen und Busse der KVB, ist es fußläufig nicht weit. Übrigens, im Kölner Stadtteil Porz gibt es ebenfalls eine Glockengasse, diese ist aber mit 93 Metern wesentlich kürzer und als reine Wohnstraße ausgeführt.

Der Name Glockengasse stammt bereits aus dem Mittelalter. Hier hatte sich der Glockenmeister Elias niedergelassen und mit seinem Glocken- und Topfgießergewerbe bereits den heutigen Straßennahmen geprägt.

Unser Apartmenthaus

Im Jahre 1276 sprach man zu Zeiten der Römer von der „platea campanarum“, zu Deutsch „Glockenstraße“. Später, im Jahre 1570, zählte der Straßenzug zu den ersten Adressen der Domstadt, sie wurde zu dieser Zeit „klocker gaß“ genannt. Lange Zeit war die Glockengasse dann eine reine Wohnstraße, um das Jahr 1810 erfolgte dann die Ansiedlung von verschiedenen Gewerben, wie die erste Bleiweißfabrik im Rheinland und schließlich eine Fabrik zur Herstellung von Stecknadeln.



Die Glockengasse, Blick zum östlichen Ende hin. Unser Apartmenthaus mit der roten Fassade ist hier auch gut zu
erkennen.

Im Jahre 1813, als nur noch französische Namen verwendet werden durften, sprach man von der „rue des chloches“, dieses änderte sich jedoch drei später wieder, als die preußische Regierung ein entsprechendes Edikt erließ. Und im Jahre 1829 wurde in der Glockengasse dann das Kölner „Comödienhaus“ erbaut, welches über 1500 Zuschauern Platz bot, aber nach zwei Feuer im Jahr 1859 und zehn Jahr später erneut komplett neu aufgebaut werden musste, bevor es dann bei einem Bombenangriff der Alliierten im Zweiten Weltkrieg ein weiteres Mal verstört wurde.

Der Jude und Bankier Freiherr von Oppenheimer plante im Jahr 1856 den Bau einer großen Synagoge, deren Baukosten er aus eigener Tasche aufbringen wollte. Das Bauwerk besaß eine ca. 46 Meter hohe Kuppel, die vergoldet war und 4 Minarett artige Türme.

Derselbe Bombenangriff, der auch das Theater traf, zerstörte auch dieses berühmte Bauwerk in der Kölner Glockengasse. Auf den Grundstücken der beiden zerstörten Gebäuden entstand dann nach dem Krieg das heutige Opernhaus, welches im Mai 1957 von Bundeskanzler Konrad Adenauer, der ja zuvor Oberbürgermeister von Köln war, eingeweiht.

 
     
 

 
     
  Aktuell sind bei uns im Hause die folgenden Damen:  
     
   
     
 
 
     






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